Über diese Seite
Die Idee zu dieser Seite ist mit einem guten Freund (Danke Emilio!) bei einer Flasche Wein entstanden. Gegründet habe ich, André, aber gehören, soll sie euch allen. Dieses Projekt soll dazu dienen, die wundervollen Menschen des Münchner Ostens zu verbinden. Wir haben so viele schöne und mutige Initiativen, denen wir mehr Sichtbarkeit geben möchten. Wir wollen die Geschichten, die das Leben im Münchner Osten schreibt, teilen. Den Gemeinsam schaffen wir mehr!

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Vielleicht denkt ihr ja auch, der Bub hat an Vogel, aber mein Onkel (der Vogeljakob) hat immer gesagt: „Das Leben wäre nur halb so nett, wenn nicht jeder seinen Vogel hätt". 

Wer ist dieser André eigentlich?

Stark mit dem Münchner Osten verbunden: Ich, André Hermann, geboren am 14. Juli 1981 in München, bin an der Grenze zwischen Berg am Laim und Ramersdorf in einer Arbeitersiedlung der Gewofag aufgewachsen. Meine Mutter, ebenfalls eine echte Münchnerin, war als Verwaltungsangestellte in Asylbewerberheimen voll berufstätig. Sie zog mich und meine ältere Halbschwester alleine groß; von meinem Vater, einem Arzt und Direktor eines Krankenhauses in Belgrad, hatte sie sich getrennt. Ich besuchte die Grundschule an der Grafinger Straße, dann die Städtische Orientierungsstufe und schließlich die Städtische Werner-von-Siemens-Realschule. Nach der Mittleren Reife machte ich eine Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik. Mein Abitur holte ich über die Abendschule und die Berufsoberschule nach. Ich studierte internationale Entwicklung (Mag.) und Politikwissenschaften (B.A.) an der Universität Wien, mit einem Auslandssemester an der Sapienza in Rom. Inhaltliche Schwerpunkte in meinem Studium waren unter anderem Konflikte im Nahen Osten (Forschungscluster), Soziale Bewegungen und Entwicklungsökonomie.

 

Seit meiner Jugend bin ich ehrenamtlich aktiv. Jahrelang arbeitete ich bei Radio Lora mit. Mit 16 Jahren stieg ich in die Jugendgruppe des THW München-Ost ein. Seitdem bin ich dabei, zurzeit als Zugtruppführer (stv. Zugführer) im 1. Technischen Zug. Oft war ich im Ausland im Einsatz, auch als Experte im Europäischen Katastrophenschutzmechanismus. Politisch aktiv bin ich, seitdem ich denken kann, vor allem in außerparlamentarischen Gruppen mit dem Schwerpunkt Soziale Gerechtigkeit, Antifaschismus und Ökologie. Während des Studiums in Wien war ich engagiert als Tutor, in der Studienvertretung, bei der Gründung der Studierendenproteste „Uni Brennt“, die sich dann weltweit ausgebreitet haben, sowie im Theater der Unterdrückten. Auch in Rom setzte ich mich für Studierendenanliegen ein, gegen die Kommerzialisierung von Lehrveranstaltungen und für ein höheres Bildungsbudget. Dort unterstützte ich auch die Kampagne gegen die Privatisierung der Wasserversorgung in Italien.

 

In meinem Beruf verband ich meine theoretischen Erkenntnisse mit meinem praktischen Wissen: knapp 15 Jahre habe ich in der Krisenreaktion in der Humanitären Hilfe auf globaler, diplomatischer und auf lokaler Ebene gearbeitet, so z.B. für das Amt für humanitäre Angelegenheiten und das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen. So war ich über lange Zeiträume hinweg in zahlreichen „Krisenländern“ (z.B. Ukraine, Irak, Bangladesh, Malawi, syrisches Grenzgebiet) für die Versorgung der betroffenen Bevölkerung mit Lebensmitteln, Medizinischer Hilfe, Zelten etc. verantwortlich. 

Aufgrund der zahlreichen Abwesenheiten und der Exposition in gefährlichen Situationen, habe ich, meiner Familie und meiner Nerven wegen, seit zwei Jahren eine neue Position als Senior Manager des Krisenmanagements in einem großen Beratungsunternehmen. Hier bin ich beratend tätig für Behörden und internationalen Organisationen zur Krisenvorbereitung und Resilienzaufbau. 

 

Bei den Grünen bin ich im Vorstand des Ortsverbands Ramersdorf-Perlach. Des Weiteren bin ich Gründer und Sprecher des Arbeitskreises Öffentliche Sicherheit der Münchner Grünen und Mitglied in der LAG Internationales. In Ramersdorf gründe ich gerade einen Kultur- und Maibaumverein, bin aktiv im Elternbeirat und baue derzeit einige Initiativen auf (z.B. Grünspitz in Ramersdorf).

 

Politisch fokusiere ich mich auf die Themen, die viele im Münchner Osten beschäftigen: Bezahlbaren Wohnraum pflegen und schaffen, Soziale Gerechtigkeit sicherstellen, Migration als Chance sehen und öffentliche Sicherheit gewährleisten. Klima und Ökologie stehen dabei ganz oben auf meiner Liste, aber sie stehen für mich nicht als alleiniges Politikfeld im Zentrum, sondern müssen in jedem Politikfeld stark mitgedacht und einbezogen werden. Ein „cross cutting“ Thema! Wir müssen die Inflation weiterhin stoppen, die Wirtschaft stärken, Resilienz fördern und die Demokratie schützen. Eine weitere Kernkompetenz ist der Themenbereich Internationales, da ich mich damit politisch, akademisch und beruflich seit über 20 Jahren beschäftige. 

  

Ich wohne mit meiner Lebensgefährtin in einer Münchner Wohnen Siedlung in Ramersdorf. Wir haben zwei Töchter, die noch auf die Grundschule gehen. Auch für deren Zukunft setze ich mich ein.  Meine Erfahrungen haben mich zu dem gemacht, was ich heute bin - ein Kind des Münchner Ostens, für den Münchner Osten.

Ich bin Aufstellungskandidat für B90/Grünen für den Münchner Osten. 

Meine Positionen

Es steht einiges an: lasst es uns gemeinsam anpacken, investieren und Lösungen anbieten

 

Bewegt durch meine intrinsische Motivation das Leben der Menschen zu verbessern kombiniert mit meiner Erfahrung Lösungen zu finden, auf operativer, taktischer und strategischer Ebene, selbst in den schwierigsten Situationen, habe ich nun den Moment erreicht, dem Münchner Osten etwas zurückgeben zu wollen. Viele aus meinen Netzwerken und den Vereinen, in denen ich tätig bin, haben mich hierbei zusätzlich motiviert. Ich komme von hier, habe politisch-diplomatische Erfahrungen und habe gelernt mit wenigen Mitteln, die maximalen Lösungen zu erarbeiten. Mit und für die Menschen.

Der Münchner Osten muss auf Bundesebene würdig vertreten sein. 

Politisch fokussiere ich mich auf die Themen, die viele im Münchner Osten beschäftigen: 

 

Bezahlbaren Wohnraum pflegen und schaffen

Es ist eine unbestreitbare Tatsache, dass die Herausforderung, bezahlbaren Wohnraum zu finden, in den letzten Jahren zugenommen hat. Nach Angaben des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung sind die Mieten in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren um durchschnittlich 20% gestiegen, und in Städten wie München, Berlin und Hamburg sogar um bis zu 50%. Dies wird durch die Untersuchungen des Deutschen Institut der Wirtschaft verstärkt, die zeigen, dass nahezu 40% der deutschen Haushalte mehr als 30% ihres Einkommens für Wohnkosten aufwenden. Die zunehmende Wohnkostenbelastung trifft insbesondere die unteren und mittleren Einkommensgruppen und hat gravierende soziale Folgen wie z.B. eine zunehmende Verschuldung und Verdrängung aus den Stadtzentren. Zusätzlich müssen wir die sinkende Anzahl an Sozialwohnungen im Land in Betracht ziehen. Laut dem Statistischen Bundesamt sank die Anzahl der Sozialwohnungen in Deutschland von knapp 2 Millionen im Jahr 2002 auf nur noch rund 1,2 Millionen im Jahr 2020. Dies zeigt den dringenden Bedarf für Innovationen und Lösungen im Bereich des sozialen Wohnungsbaus, um diese bedrohliche Lücke zu schließen. Ein möglicher Lösungsansatz liegt in der Förderung von gemeinnützigen Wohnungen. In Österreich zum Beispiel, sind rund 25% aller Mietwohnungen gemeinnützige Wohnungen, die langfristig beschränkte Mieten gewährleisten. Diese Beispiele zeigen, dass es durchaus Lösungsansätze gibt, die sich bewähren könnten.

 

Die vom Kabinett beschlossene Wiedereinführung der Wohngemeinnützigkeit und die Einführung des Gebäudetyps E ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Wohnen ist kein Privileg, Wohnen ist ein Menschenrecht. Dass, was wir brauchen, ist die bereits begonnen Initiativen konsequent weiterzuführen. Für eine Verbesserung der Situation müssen wir Bürokratie abbauen, Normen sinnvoll gestalten, gemeinnützige Investoren fördern, Belegungsbindungen verlängern, den städtischen Wohnungsbau ausbauen, Spekulationen eindämmen, Kreditinstitute mehr in die Pflicht nehmen und vieles mehr. Nicht zuletzt braucht es auch eine Umgestaltung des öffentlichen Raums, hin zu einer dezentralen Struktur, mit Einzelhandel und Aufenthaltsqualität. Es lebe die Piazza! 

 

Soziale Gerechtigkeit sicherstellen

Wir sind eine starke Gesellschaft. Doch der soziale Frieden bröckelt. In Deutschland lebten laut dem Statistischen Bundesamt im Jahr 2020 rund 15,9 % der Bevölkerung in relativer Armut, definiert als weniger als 60 % des mittleren Einkommens. Diese Zahl verdeutlicht die aktuelle Notwendigkeit hinsichtlich der Förderung sozialer Gerechtigkeit. Insbesondere spaltet sich die Bildungschance, welche einen signifikanten Einfluss auf die sozioökonomische Stellung eines Individuums hat, weiterhin stark entlang sozialer Linien. So geht aus dem nationalen Bildungsbericht 2020 hervor, dass 76,3% der Studienanfänger*innen aus Akademikerfamilien kommen. Kinder aus Familien ohne akademischen Hintergrund sind hingegen deutlich unterrepräsentiert. Dies widerspricht klar dem Ideal der Chancengleichheit. Frauen verdienen in Deutschland immer noch durchschnittlich 19% weniger als Männer (Gender Pay Gap 2020), was auf strukturelle Ungerechtigkeiten hinweist. Ebenso zeigt sich bei der Verteilung von Führungspositionen ein Ungleichgewicht: Nur etwa 30% der Führungskräfte in Deutschland sind weiblich (Statista, 2021). Die Corona-Pandemie hat zudem gezeigt, wie schnell es zu einer Vertiefung sozialer Ungleichheiten kommen kann. Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung von 2021 sind gerade Menschen mit niedrigem Einkommen stark von der Krise betroffen. Vor allem in Vierteln des Münchner Ostens, in denen Münchenweit die höchste Anzahl der SGB II Leistungsempfänger*innen lebt und in dem die Viertel mit der niedrigsten Kaufkraft liegen. 

10% der reichsten Menschen in Deutschland, besitzen über 50% des Vermögens. Das Top 1% besitzt sogar 18% des gesamten Vermögens in Deutschland, während Menschen mit geringen Einkommen und die „Mittelschicht“ unter höheren Kosten, bei nur bedingt Inflationsangepassten Verdiensten leidet. 

Die Infrastruktur in Deutschland, wie z.B. die Bahn, haben einen gewaltigen Investitionsstau, die Klimatransformation wird nicht ausreichend finanziert. Wirtschaft, Soziales und Ökologie hängen sehr eng zusammen. Wir müssen diese Themenfelder gemeinsam denken. Gerade in Zeiten, in denen andere Parteien dieses Feld nicht oder nur mit populistischen Parolen bedient, ist es wichtig hier Lösungen anzubieten. Soziale Gerechtigkeit ist also keine abstrakte Idee, sondern ein konkretes Ziel, das es zu erreichen gilt. Wir müssen genau diese 1% stärker in die Verantwortung nehmen: Steuerschlupflöcher stopfen und die Wiedereinführung der Vermögenssteuer prüfen. Auch die Kapitalertragssteuer muss auf den Prüfstand gestellt werden. Wieso wird harte Menschliche Arbeit höher besteuert als die Arbeit des Kapitals?  Kleinst-, Klein- und Mittelverdienende müssen entlastet werden, während die Umsetzung des Mindestlohns konsequent durchgesetzt werden muss. 

Die Bürgerversicherung muss endlich eingeführt und die Kindergrundsicherung umgesetzt werden. 

 

Ökologische Aspekte spielen genauso in das Themenfeld der sozialen Gerechtigkeit. Die großen Verkehrsadern im Münchner Osten belasten die Luftqualität. Der öffentliche Raum wird überproportional Autofahrenden zugesprochen, während sehr viele bei uns im Münchner Osten noch nicht mal ein Auto besitzen. Es braucht eine konsequente Verkehrswende, mit dem Ausbau der Öffentlichen. Und vielleicht auch der Rehabilitierung der Tramstrecke nach Ramersdorf? Klimaschutz und Ökologie muss bei allen Themen, aber vor allem bei sozialer Gerechtigkeit mitgedacht werden. Weil ALLE die gleiche Chance haben müssen, auf öffentlichen Raum und Gesundheit. 

 

Es braucht mehr Investitionen in die Infrastruktur und in die sozial-ökologische Transformation. Wir laufen Gefahr, dass die deutsche Wirtschaft global abgehängt wird. In die Zukunft investieren – jetzt!

 

 

Öffentliche Sicherheit gewährleisten

In erster Linie bedeutet öffentliche Sicherheit, physische Sicherheit und Wohlergehen der Bevölkerung zu gewährleisten. Dies umfasst den Schutz vor gesundheitlichen Risiken, Naturkatastrophen und Cyberangriffen auf kritische Infrastrukturen. Ein sicheres Umfeld fördert das individuelle Wohlbefinden sowie das Vertrauen in staatliche Strukturen und Institutionen, was wiederum ein Fundament für eine funktionierende Gesellschaft und Demokratie bildet. Öffentliche Sicherheit stellt ein grundlegendes menschliches Bedürfnis dar. Sie ist ein essenzielles Bedürfnis, da sie das Vertrauen in die Gesellschaft und ihr Funktionieren erhöht. Gerade in unsicheren Zeiten, in denen geopolitische Verschiebungen auch Sicherheitsrisiken für Deutschland bedeuten. Der Zivilschutz wurde im Rahmen der „Friedensdividende“, nach dem kalten Krieg, massiv zurückgebaut. So wurden Warnmittel oder Schutzräume nahezu ersatzlos abgebaut. Auch die bundesweite Koordination im Bereich des Zivilschutzes wurde minimiert. Durch die möglichen Gefahren, die durch den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine ausgehen, müssen wir (leider) wieder den Zivilschutz aufbauen und stärken. Hier haben wir massiven Aufholbedarf. 

Klimabedingte Katastrophen treten ebenfalls häufiger auf. Laut dem Global Climate Risk Index 2021 gehören Überschwemmungen und Stürme zu den häufigsten und verheerendsten Naturkatastrophen in Deutschland. Wir haben vermutlich noch alle die Katastrophe im Ahrtal vor Augen. Ich habe sie noch vor Augen, da ich mit dem THW dort im Einsatz war: ein unvorstellbares Ausmaß an Zerstörung, das ich selbst in anderen Krisenländern selten so gesehen habe. Wir müssen verstärkt in die Katastrophenvorsorge investieren und dies auch neu denken. Hierbei spielt das Konzept der Resilienz eine wichtige Rolle. Die Resilienz, also die Fähigkeit einer Gesellschaft, auf Veränderungen und Krisen zu reagieren und sich diesen anzupassen, steht dabei in direktem Zusammenhang mit der öffentlichen Sicherheit. Sie ermöglicht es uns, den Herausforderungen unserer Zeit, wie den Auswirkungen des Klimawandels oder der zunehmenden Digitalisierung, wirksam zu begegnen. 

Zum Beispiel fordert der Klimawandel unsere Fähigkeit heraus, auf extreme Wetterereignisse zu reagieren und unsere Städte und Gemeinden an veränderte Bedingungen anzupassen. Hier sind Resilienz-Strategien gefragt, die sowohl kurzfristige Reaktionen als auch langfristige Anpassungen umfassen. Soziale und wirtschaftliche Resilienz muss hierbei konsequent mitgedacht werden. Gleichzeitig ist eine starke digitale Resilienz entscheidend, um die Sicherheit unserer kritischen Infrastrukturen zu gewährleisten. Angesichts der zunehmenden Zahl an Cyberangriffen sind wir gefordert, unsere Systeme widerstandsfähiger zu machen und auf diese Bedrohungen vorbereitet zu sein. 

Die Wirtschaft, inkl. Betriebe und Landwirtschaft, muss resilient sein, damit wir gut durch Krisen kommen. Wir haben vermutlich noch alle die hektischen Anpassungsversuche während der Pandemie vor Augen. Es geht aber auch anders! Das Dachgesetz zum Schutz von kritischer Infrastruktur stellt hierbei einen wichtigen Schritt dar, der nun aber konsequent weiterverfolgt werden muss. 

Der Bevölkerungsschutz muss also konsequent unterstützt werden. Die Ausbildungszentren im Bevölkerungsschutz haben nicht genug Mittel, um den Bedarf abzudecken. Die Ausstattung muss den neuen Gegebenheiten, verursacht durch geopolitische und klimabedingte Gefahren, angepasst werden. Auf Koordinationsebene muss das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenvorsorge und Bundeskompetenzen gestärkt werden. Das Kompetenzgerangel der Kommunalfürst*innen hat Auswirkungen auf die Effizienz des Bevölkerungsschutz, auf Kosten der Bürger*innen. Das muss sich ändern. Zusätzlich muss der Bevölkerungsschutz ökologisch nachhaltiger und dadurch autarker werden. So können PV-Anlagen in den Liegenschaften eine Stromnetzunabhängigkeit herstellen, während CO2 eingespart wird. 

Deutschland als eine der größten Volkswirtschaften Europas hat nicht nur eine Verantwortung gegenüber seiner eigenen Bevölkerung, sondern auch auf internationaler Ebene. Ein resilientes Deutschland, das erfolgreich und effektiv auf die Herausforderungen unserer Zeit reagieren kann, stärkt auch die Resilienz und Sicherheit in Europa und der Welt.

Vor allem müssen wir die vielen ehrenamtlichen Unterstützen, die Tag und Nacht für uns da sind. 

 

Herzensthemen sind nicht alles!

Ich habe noch diverse weitere Themen, die wichtig für Deutschland, für den Münchner Osten und mich sind. Auch wenn ich in dieser Vorstellung nun den Fokus auf drei Herzensthemen gelegt habe, weise ich sowohl Herzblut als auch Kompetenz in weiteren Themenfeldern auf. Hier einige exemplarische Themen: 

  • Wir müssen Migration als Chance sehen und Konzepte zur regulären, menschenwürdigen und den Konventionen gerecht werdenden Einwanderung konsequent erarbeiten und umsetzen. Das Sterben auf dem Mittelmeer, den Fluchtrouten und den Grenzen Europas muss ein Ende finden. Unabhängig von humanistischen Aspekten, braucht unsere Gesellschaft und Wirtschaft Einwanderung. 

  • Klima und Ökologie stehen ganz oben auf meiner Liste, aber sie stehen für mich nicht als alleiniges Politikfeld im Zentrum, sondern müssen in jedem Politikfeld stark mitgedacht und einbezogen werden. Wir müssen nun kollektiv handeln um die Klimakrise abzumindern.

  • Humanitäre Hilfe und Internationales sind Themen, die mich u.a. aufgrund meiner beruflichen Tätigkeiten interessieren. Humanitäre Hilfe ist ein wirksames Instrument zur temporären Unterstützung von Gesellschaften, die in schwierigen Situationen sind. Es ist eine Verpflichtung Deutschlands in notgeratene Menschen zu unterstützen. Wichtig ist hierbei, den Fokus auf das Konzept „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu legen. Die Mittel der Humanitären Hilfe dürfen nicht gekürzt werden, denn das bedeutet ganz konkret, dass Organisationen Menschen in Not lebensnotwendige Hilfsgüter nicht mehr zukommen lassen können. Im internationalen Kontext müssen wir alles daransetzen, das Völkerrecht wieder herzustellen. Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine ist völkerrechtswidrig und aufs schärfste zu verurteilen. Die Ukraine braucht unsere Unterstützung. 

  • Vielfalt und Demokratie sind wichtige Bausteine unserer großartigen Gesellschaft. Menschenwürdige Politik, die niemanden ausgrenzt, sowie Gesetze zur Selbstbestimmung sind essenzielle Bausteine einer offenen Gesellschaft. Diese zu Schützen muss unser oberstes Gebot sein. Hierfür müssen wir aber auch Menschen abholen und Themen besser und sichtbarer kommunizieren, damit wir den Raum nicht menschen- oder demokratieverachtenden Kräften überlassen. Die Hetze in der Öffentlichkeit muss ein Ende haben. 

  • Digitalisierung, die auch ökologisch nachhaltig gedacht werden muss, ist ein zentrales Element unserer Gesellschaftlichen Entwicklung. Wir müssen hier verstärkt an der Umsetzung arbeiten. 

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