Gschmeidige Platzerl aka Lieblingsorte

Die Liste wird kontinuierlich erweitert. Schreibt uns einfach, wenn ihr weitere Lieblingsorte habt! Denn was ist schöner, als Lieblingsorte zu teilen?

Biergärten/Cafes/was zum Essen

Alter Wirt - Ramersdorf

Der Alte Wirt, eine Institution in Ramersdorf. Seit 1692 werden hier Einheimische und Reisende versorgt, so auch schon meine Oma, Mama und andere Familienmitglieder. Ein waschechter Münchner Biergarten, bei dem man noch traditionell seine eigenen Speisen mitbringen kann. Die Küche dort ist aber auch bodenständig gut und es gibt auch Vegetarisches und Veganes. Ein Kinderspielplatz ist gleich ums Eck. Und natürlich auch die Riesige Rosi (Kletterunterführung). 

Echardinger Einkehr - Berg am Laim

Hier, im Herzen der Maikäfersiedlung, findet man einen der schönsten Biergärten im Münchner Osten - mit Historie. Hier hat sich die Münchner SPD nach dem 2. Weltkrieg 1946 wieder neugegründet. Die Einkehr war auch immer gesellschaftlicher Treffpunkt dieser Siedlung, die ebenfalls eine interessante und kontroverse Geschichte hat. Hier ist es in jedem Fall sehr nachbarschaftlich und urig. 

Fortuna Cafebar - Haidhausen

Vielleicht ist das Fortuna auch nur so interessant, weil es damals die "neue Heimat" war. Allerdings ist diese Bar, damals wie heute, ein großartiger Ort um bei einem gemütlichen Kaffee oder Bier, politische Theorien zu diskutieren. An diesem Ort, damals haben wir sie liebevoll "die Heimat" genannt, habe ich mich, als 13 Jähriger, politisiert und mit meinen Politfreunden die nächsten Demos und Aktionen geplant. 

Vivo! - Haidhausen

Eine der noch wenigen gemütlichen, alternativen und punkigen Kneipen. Bei Indiekrachern, ehrlichen Bier und bodenständiger Küche kann man sich fabelhaft in philosophischen Diskussionen verlieren. Es gibt immer noch die gleichen Baguettevariationen, wie schon vor 25 Jahren, als ich dort in der Küche gearbeitet habe. 

San Marco - Ramersdorf

Ein Hauch italienischer Flair mitten in Ramersdorf. Unerwartet und unaufgeregt, aber mit fantastischem Cappuccino und einem Hauch italienischem Charme in Italiens nördlichster Stadt. Einfach mal durch den Supermarkt schlendern und tief einatmen. Es riecht wie in einem typischen italienischen Supermercato und der Chef begrüßt einen freundlich mit einem "buongiorno". Herrlich. Wir haben lange in Rom gelebt und freuen uns jedes Mal auf diesen Ausflug in unsere Wahlheimat, direkt im Heimatviertel.

Cafe Weyerer - Bogenhausen

Tipp von Cili: Auf meinem morgendlichen Weg ins Büro mache ich gerne einen Stopp im Café Weyerer, um mir die beste Butterbreze Münchens zu holen. Im Innenhof gibt es eine große, ruhig gelegene Gartenterrasse, und wenn ich Zeit habe, genieße ich dort noch einen Kaffee. Sehr zu empfehlen!

Cafe Weyerer - Bogenhausen

Tipp von Cili: Auf meinem morgendlichen Weg ins Büro mache ich gerne einen Stopp im Café Weyerer, um mir die beste Butterbreze Münchens zu holen. Im Innenhof gibt es eine große, ruhig gelegene Gartenterrasse, und wenn ich Zeit habe, genieße ich dort noch einen Kaffee. Sehr zu empfehlen!

Johannis Cafe - Haidhausen

Da gibt es nicht viel zu sagen, weil wenn man darüber was sagen soll, ist es sehr wahrscheinlich, dass da Wörter wie "Exzess, oane geht scho no, jessas hab i an suri" vorkommen. Ausprobieren! Auch gerne bis 4 Uhr morgens;-)

(Sub)kuitua

Trambahnhäusl - Ramersdorf

Wie der Name schon verrät, handelt es sich hier um die ehemaligen Diensträume der Trambahnendhaltestelle. In den 80/90ern wurde hier von Punks und Musiker*innen Bier für eine Mark und Scheiß mit Reis für 2 Mark verkauft. Dieses Häuschen hat eine wilde Vergangenheit und dient nun als ein fabelhafter Ort für Musiker*innen, Künstler*innen und Viertelaktivist*innen. Es hat sich auch als "Nachbarschaftstreff" formalisiert und wird aktiv verwaltet. Ein top Tipp sind die Feuerkünstler*innen, dich sich Donnerstags alle zwei Wochen an den geraden Kalenderwochen ab 19h Uhr dort treffen. Aber nicht nur.... Schaut vorbei, denn das Trambahnhäusl ist ein geschichtlicher Ort für unser liebes Ramersdorf. 

Schauburg/Festspielhaus

Die Schauburg zieht in kürze in die Räumlichkeiten vom Festspielhaus. Hier werden, in zahlreichen Formaten, Kinder und Jugendliche in ihrer Kreativität und im Demokratieverständnis gefördert. Gerüchte gehen um, dass auch ein Cafe darin aufgemacht werden soll. Ich freue mich schon! (Fotoquelle: Festspielhaus)

Kafe Kult - Oberföhring

Durchgeschwitzte Nächte bei feinstem Punk und anderer toller Musik von Künstler*innen, die dem breiten Publikum nicht immer so bekannt sind. Das Kafe Kult ist eine Institution: Als Jugendliche sind wir dort schon hingepilgert, so wie es die Indie-Kids auch heute noch tun.
https://www.kafekult.de/wordpress/ (Fotoquelle: KafeKult)

Shaere - Neuperlach

Das Shaere in Neuperlach, München, bekannt als "Campus des Lebens", wurde von der Süddeutschen Zeitung im September 2021 als „Ein Ort, der vom Teilen lebt“ beschrieben. Dieser vielseitige Treffpunkt fördert Bildung, Nachhaltigkeit, Soziales, Innovation, Kunst und Kultur. Das Herzstück bildet die Community-Kitchen, die täglich bis zu sieben Tonnen gerettete Lebensmittel zu Mahlzeiten verarbeitet. Dies ist besonders relevant, da in München täglich 165 Tonnen Nahrungsmittel von Privathaushalten im Müll landen.

Eine bemerkenswerte Initiative ist die Tetrapack-Kunstaktion der Community Kitchen, die auf die immense Lebensmittelverschwendung aufmerksam macht. Rund 133.000 Kilo verzehrfähige Lebensmittel landen täglich in München im Müll. Die Aktion umfasst Kunstwerke aus knapp 100.000 Tetrapaks, die von 25 Künstlern gestaltet wurden. Diese Skulpturen sind bis Ende Juli im ganzen Stadtgebiet ausgestellt, um das Ausmaß der Verschwendung zu verdeutlichen. Die Kunstwerke können danach erworben oder recycelt werden.

Im Juli 2023 initiierte der Münchner Verein Retla die Aktion "Z'samm essen", bei der Senior*innen für vier Euro ein Mittagessen erhalten. Lichtblick unterstützte die Aktion finanziell, als das Geld knapp wurde. Das Shaere lebt vom Teilen von Räumen, Ressourcen, Wissen und Kompetenzen und beherbergt Künstler*innen, Schulen, soziale und kulturelle Einrichtungen sowie Gründer*innen. Jede/r ist willkommen, sich in die Gemeinschaft einzubringen.

Stattpark Olga - Neuperlach

Der Wagenplatz, der zu uns in den Münchner Osten gezogen ist, versteht sich als Wohn- und Kulturraum. Hier gibt es eine Fahrradwerkstatt, einen Umsonstladen und immer wieder tolle Konzerte und Veranstaltungen. Mehr infos unter: olga089.de

Nachbarschaftstreffs

Diese Treffs, mitten in den Wohnblöcken, sind eine wichtige Infrastruktur für Nachbar*innen. Kurse, Veranstaltungen, Tauschbörsen... Es gibt so viel! Zu viel um das hier alles aufzulisten. Ein Blick auf die Webseite lohnt sich. 

Für Kinder

Utopia

Was würden wir ohne das Utopia in Ramersdorf machen? Eigenverantwortliches erlernen handwerklicher Geschicke unter toller Anleitung. Hier werden Häuser gebaut und gepflegt. Und viel mehr. Schaut auf die Seite.

Abenteuerspielplatz - Berg am Laim

Mitten zwischen gemeinnützigen Wohnungsbauten, steht dieser wirklich abenteuerliche Spielplatz. Wenn die Kids mal wieder eine extra Portion Energie haben, werden sie diese dort los. Das ist immer ein safe bet. Finden könnt ihr dieses Schmuckstück am unteren Ende des Piusplatz. Hier die location. 

Maulwurfshausen

Ähnliches Konzept wie das Utopia, nur in Neuperlach. Mensch habe ich da viele Stunden verbracht. Schaut mal rein.